Gedenkstätte
9. Juni 1945
© 2012 www.bernsteinzimmerdorf.de EZV Deutschneudorf
"Gedenkstätte 9.Juni 1945"
Diese Stätte wurde am 26.Juli 2003 eingeweiht
und von Erhard Seemann, Teilnehmer am
Todesmarsch, i.A. des Fördervereines Mittleres
Erzgebirge - Komotauer Land e.V. und dem
Heimatkreis Komotau, errichtet. Die
künstlerische Gestaltung stammt von Adolf Sachs.
(im Bild Hedwig Gemmrig, Erhard Seemann,
Helmut Mürling mit Fahne).
Gedenkstunde und Kranzniederlegung
am Denkmal durch deutsches und
tschechisches Militär am 21. März 2006.
Dies war ein denkwürdiges Ereignis, da
zum ersten Mal Einheiten der
Bundeswehr gemeinsam mit
tschechischen Soldaten der Vertreibungs-
Geschehnisse und des Todesmarsches vor
60 Jahren gedachten.
Die Gedenkstätte ist Erinnerung und
Mahnung, aber auch Hoffnung und Versöhnung
zugleich.
Die Vorsitzende des Fördervereines
Mittleres Erzgebirge - Komotauer Land
e.V. und Heimatkreisbetreuerin für
Komotau, Frau Hedwig Gemmrig, bei
der Ansprache zur Feierstunde 2008. Im
Hintergrund Trompeter Dieter Bilz, ...
... der, wie auch bereits in den
vergangenen Jahren, zusammen mit dem
Anton Günther-Chor aus Seiffen die
musikalische Umrahmung übernommen
hat.
Ich glaube an die Wahrheit.
Sie zu suchen,
nach ihr zu forschen in und um uns, muss unser
höchstes Ziel sein.
Damit dienen wir vor allem dem Gestern und
dem Heute.
Ohne Wahrheit gibt es keine Sicherheit und
keinen Bestand.
Fürchtet es nicht, wenn die ganze Menge
aufschreit, denn nichts auf dieser Welt ist so
gehasst und gefürchtet wie die Wahrheit.
Letzten Endes wird aber jeder Widerstand
gegen die Wahrheit zusammenbrechen wie die
Nacht vor dem Tag.
Theodor Fontane
Heinz-Peter Haustein und Erich
Philipp vor der Gedenkstätte.
Feierstunde am 13.Juni 2009. Die
Gedenkansprache hält Bürgermeister
und MdB Heinz-Peter Haustein (FDP).
Gedenkfeier für die Opfer um den 9.Juni
1945. Zum Gedenken der Toten und
Vertriebenen fanden sich am 12.Juni 2010
wieder viele Sudetendeutsche am
Gedenkstein in Deutschneudorf zu einer
Feierstunde ein.
Unter anderem hielten H.-P. Haustein,
Pfarrerin Dorothea Recknagel, Pfarrer
Karl Brünnler(im Bild), und Hedwig
Gemmrig eindringliche Ansprachen
gegen das Vergessen. Sie erinnerten an
die Verbrechen an den
Sudetendeutschen, was bisher leider zu
wenig zur Sprache gekommen ist.
Weitere Informationen zur Gedenkstätte
finden Sie unter www.komotau.de
Die Gedenktafel mit Inschrift